Der Nutellafluch – Wer ist der Nächste???

Nutellabrot

Benny Lauth war das erste Opfer. Er warb für Nutella und wurde anschließend nicht mehr für den DFB nominiert. Andreas Hinkel ereilte ein ähnliches Schicksal. Drittes Opfer des Nutella-Fluchs wurde schließlich Kevin Kuranyi.

Ein Nutella-Brot. Für einige Menschen ist es, weit vor Duplo, die längste Praline der Welt. Für andere Menschen, wie Diabetiker, grenzt die zuckerhaltige, klebrig-braune Streichschokolade an einen Fall schwerer Körperverletzung.

Leistungssportler, zu denen auch die Fußballprofis zählen, ordnen sich irgendwo in der Mitte ein. Nutella ist lecker, sicherlich. Doch auf dem Ernährungsplan der Sportler finden sich dann aber doch Pasta, Salate und Hühnchen.

Einzige Ausnahme ist die DFB-Elf.  Die bewirbt seit langem in TV-Werbespots die leistungsfördernde Wirkung des braunen Brotaufstrichs, von dem pro Jahr allein in Deutschland mehr als 120 Millionen Gläser verkauft werden.

Apokalyptische Zeichen

Um die nächsten Fluch-Kandidaten zu finden, braucht es nicht viel Fußballsachverstand. Zu offensichtlich sind die apokalyptischen Zeichen: Es sind Marcell Jansen und Tim Borowski, die in den  Nutella-Spots Andreas Hinkel und Benny Lauth abgelöst haben.

Jansen und Borowski gehören just gerade nicht mehr zur Nationalmannschaft. Jansen, weil er lange verletzt war. Und Borowski, weil er mindestens so durchschnittlich spielt, wie sein Klub Bayern München. Das Schicksal nimmt also seinen Lauf.

Einzig Arne Friedrich, der schon zur Ur-Besetzung der TV-Spots gehörte, verzehrt seit Jahren folgenlos und auf höchstem Niveau Nutella-Brote und zeigt sich gegen den Fluch resistent.

Der kommt von der selbst in Berlin unbeliebten Hertha. Der hat den Charme einer Durchfallerkrankung. Und dessen rechte Abwehrseite wird immer und immer wieder als einzige Schwachstelle in der deutschen Nationalelf identifiziert.

Doch jetzt dies:

Tobias Weis, ein neuer in der Riege(l) der Nutella-Boys, wurde von dem Fluch erfasst, nichts ahnend nahm er den Werbevertrag an, selbst Hexer Rangnick spürt es schon: Das wird nichts mit dem internationalen Geschäft.

Manuel Neuer, ehemals als neue Nr. 1 gehandelt, von Kuranyi in die Falle gelockt, um seinen eigenen Fluch zu lindern? Seine Leistungskurve zeigt es deutlich: Der Fluch hat auch ihn erreicht.

Simon Rolfes, wird er sich wie Friedrich gegen den Fluch wehren können? Bisher ist noch nichts zu spüren, doch es ist nur eine Frage der Zeit, der Fluch holt sie alle.

Jermaine Jones hatte wohl schon vorher bei Kuranyi die Nutellabrote geklaut, durch übertriebenen Schokomissbrauch dem Fluch erlegen.

Noch eine Bitte:

Lieber Marko Marin, lieber Piotr Trochowski, lasst Euch nicht in den Bann ziehen, diesen geheimen Kräften seid Ihr nicht gewachsen!

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