Nach dem heftigen Disput fand Ballack deutliche Worte. Es sei um taktische Sachen auf dem Platz gegangen, die er Podolski gesagt habe und die „ich als Kapitän ansprechen muss. Auf dem Platz hat er das zu machen, aber nicht handgreiflich zu werden“, so Ballack, der den Vorfall mit Podolski in einem Vier-Augen-Gespräch klären will.
Poldi: „Das passiert halt“
„Ich hatte ihm was zu sagen, er war nicht ganz einverstanden damit“, erklärte Ballack und fügte hinzu: „Er hat noch viel zu lernen, er ist noch ein junger Spieler.“ Welche Worte genau fielen, „bleibt intern“, betonte Ballack. Podolski verschwand nach dem dem Spiel schnell in der Kabine, sagte nur: „Das passiert halt auf dem Platz. Ich bin einer, der Emotionen zeigen kann. Für mich ist das abgehakt.“
Joachim Löw stellte sich auf die Seite Ballacks und sagte: „Klar ist, Anweisungen vom Kapitän und den erfahrenen Spielern müssen umgesetzt werden. Das ist wichtig“, betonte er. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hoffte, dass die Sache schnell vom Tisch ist. „Das werden wir noch mal diskutieren, aber es wird wohl keine weiteren Folgen haben“, erklärte er.
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