Die Grünen – eine Partei für Fußballfans? Migrationspolitik mit Ayse und Cem

Roth und Özdemir aka Netzer und Delling

Roth und Özdemir aka Netzer und Delling

„Wir begrüßen Mesut Özil herzlich im Trikot der deutschen Männer-Fußball-Nationalmannschaft.“, erklären Claudia Roth und Cem Özdemir.

Ups, die Grünen…

Claudia „Ayse“ Roth und Cem „der weiße Obama“ Özdemir outeten sich diese Woche auf der Grünen Homepage als absolute Fußballkenner:

Toll, dass Mesut Özil nun das Trikot der deutschen Männerfußball-Nationalmannschaft tragen wird. Dass er sich für das DFB-Team entschieden hat, ist ein tolles Signal von Mesut Özil. Er kann ein Vorbild sein für Millionen Menschen in der Bundesrepublik – mit und ohne Migrationsgeschichte“, war ihnen zu entlocken.

Wirklich toll!

Ist das nicht schön, ein erster Schritt zur Integration türkischstämmiger Deutscher, danke Deutschland, danke, ihr Grünen, ohne eure vorbildliche Migrationspolitik wäre das wohl nicht möglich gewesen.

Vielleicht hätten Sie in ihrer Presseerklärung auch noch Andreas Beck einbauen können, der ist nämlich in Russland geboren, oder Compper, der besitzt auch die französische Staatsangehörigkeit. Das müsste natürlich nachgeholt werden oder sind türkischstämmige Deutsche die besseren Deutschen?
Wurden bei den Grünen eigentlich Serdar Tasci und Mustafa Dogan erwähnt, können das keine Vorbilder sein, deren Eltern sind doch auch Türken?
1954 wurde Jupp Posipal Weltmeister, wurde der nicht in Ungarn geboren?
Rainer Bohnhof, der ist doch sogar mit holländischem Pass geboren, das schreit nach dem Friedensnobelpreis!
Auch die Migrationshintergründe von Maurizio Gaudino (Italien), Fredi Bobic (Kroatien), Paolo Rink (Brasilien), Gerald Asamoah (Ghana), Miroslav Klose, Lukas Podolski und Trochowski (Polen) wurden gar nicht erst erwähnt.

Also, einfach nochmal rückwirkende Presseerklärungen rausschicken, Gleichstellungspolitik war doch auch immer ein Steckenpferd der Grünen.

Danke Claudi, danke Cem, ihr seid die wahren Fußballfans!

Eine Antwort

  1. hihi, köstlich… claudi hat wohl in ihrer zeit als ton steine scherben und rio reiser managerin ein bisschen viel gesoffen. politisch mag ich sie zwar, aber jede wahlstimme abgreifen zu wollen empfinde ich als peinlich

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